Das Bassersdorfer Schmutzblatt 2017 der andern Art

11.11.(2016) / 11:11 Fasnachtseröffnung in Bassersdorf - wo blieben all die Dorfnarren?

Am 11.11.2016 um 11:11 Uhr eröffnete im Dorfzentrum von Bassersdorf ein ohrenbetäubender Böllerschuss die Fasnacht. Wer aber gehofft hatte er könne jetzt im Kanton Bassersdorf ein grosser Festaufzug mit bemalten Grinden sehen oder plärrenden Pychotrompeten und dröhnenden Kübeln hören wurde arg enttäuscht. Im Kanton Bassersdorf herrschte Ruhe und es war ein Tage wie jeder andere. Das einzige was man hören konnte war der Motorenlärm der vorbeifahrenden Fahrzeuge.

Wo waren all die Narren aus dem Kanton Bassersdorf geblieben? Wer solche antreffen wollte musste in die Stadt Zürich gehen, just an den Ort, wo sich vor Jahren Bassersdorf vom Kanton lossagte. Seit sie ihren eigenen Kanton gegründet haben ist hier nur noch tote Hose. Ihre sogenannten kulturellen Ideen sind irgend ein Abklatsch von anderen überholten Anlässen. Durch diesen Selbstbefriedungstrieb nehmen in der Regel auch immer nur die gleichen Personen daran teil. Dass das im Dorfe keine Nachhaltung  findet ist weiter nicht verwunderlich. Dass aber die Narren vom Kanton Bassersdorf nach Zürich reisen um die Fasnachtseröffnung zu feiern, das spricht Bände, aber nicht für das FAKOBA. Anscheinend können es die Stadtzürcher viel besser, wenn auch nicht länger.

Aber in der Stadt Zürich herrscht noch Recht und Ordnung. Abends, wenn es dunkel wird, hat das Gesindel vom Lande nichts mehr in der Stadt zu suchen und sie werden aus der Stadt verwiesen. Dann kehren die Narren mit lampigen Ohren in ihr Dorf zurück und müssen hier im eigenen Kanton die Fasnachtseröffnung weiterfeiern, wenn überhaupt noch.

Doch es gibt auch noch andere, solche die sich nicht Narren nennen, aber wichtige Traditionen hoch halten. Eine solche illustre Gruppe fand sich um 11 Uhr bei der Schmitte ein und eröffneten um 11:11 Uhr ohne viel Lärm und Getröse, aber mit einem Knall, Witz und Humor, die Fasnacht in Bassersdorf. Wer etwas in der Gesellschaft gilt, war dabei. Damit alle, auch jene, die in Zürich eine närrische Statistenrolle bekleideten mussten, etwas von der Bassersdorfer Fasnachtseröffnung haben, können hier wenigsten den zur  rechten Zeit erschienen Närrischer Basi Katzenbalger lesen und wenn nötig herunterladen.

Alle, welche an der Bassersdorfer Fasnachtseröffnung dabei waren, wünschen den närrischen Lesern viel Vergnügen beim Studium und hoffen, dass sie vielleicht das nächste Jahr im Kanton Bassersdorf die Fasnacht eröffnen.

Der Geisslooschreck zeigt wie man es macht

Die Katze ist aus dem Sack. Jetzt sollte es auch dem Hintersten und Letzten sowie jenen mit einer nassen Zündschnur oder solche von schwerem Begriff klar sein: Sämtliche Auftritte an den Gemeindeversammlungen, Stänkereien, Sticheleien, Rekurse gegen Strassenschilder, eigener Fasnachtszeitung, usw., dienten dem Geisslooschreck nur einem Zweck: PR für die nächste Gemeindepräsidentenwahl. Die Gemeinde kann sich also bei den nächsten Gemeinderatswahlen auf eine Kampfwahl der besonderen Güte gefasst machen und der amtierenden Gemeindepräsidentin Doris Meier wird ein starker Gegenwind entgegenwehen.

Alle die in die Behörde gewählt werden wollen wissen: Die grösste Hürde für eine Wahl in den Gemeinderat ist und bleibt die Aufnahme in den engen Freundeskreis der durchlauchten Fasnachtsgesellschaft FAKOBA. Wer nicht dazugehört, hat kaum eine Chance gewählt zu werden. Aber auch diese Hürde hat Geisslooschreck dieses Jahr endlich gepackt. Als Ehrengast des FAKOBA durfte er auf dem Gästewagen des FAKOBA neben den Gemeinderatsvertretern, FAKOBAnern,  und anderen wichtigen Persönlichkeiten der Cerveltas-Prominenz von Bassersdorf an prominentester Stelle dem diesjährigen Fasnachtsumzug bewohnen. Seine Freude war dementsprechend gross und sein Kommentar liess keine Zweifel mehr an seinem Vorhaben offen: «Jetzt steht mir nur noch der Wähler im Wege.» Das sind deutliche Worte und könnten in unbedeutenden Geschichtsbüchern Eingang finden.