«Wasser in Frieden ist besser als Wein in Zank!»

Aus der Geschichte der Wasserversorgung in Bassersdorf und Baltenswil

1793

Der "Löwen-Wirt" Salomon Bänninger lässt in der Schafmetzg eine Quelle fassen, führt sie zu seinem Gasthof und baut den ersten laufenden Brunnen in Bassersdorf.

1797

Der Gasthof "zum Adler" erhält den 2. laufenden Brunnen im Bassersdorf.

1813

Bau von zwei weiteren Brunnen: Der "Schulhausbrunnen" beim alten Primarschulhaus und im Wiesenthal.

1836

Mit der neuen Quellfassung in der "Bärwies" wird das Wasserleitungsnetzes erweitert bis zum heutigen "Rosengarten", wo ein neuer Brunnen erstellt wird.

1861

In Baltenswil (bis 1931 zur Gemeinde Nürendorf gehörend) wird die Brunnengenossenschaft gegründet.

1870

5 weitere Brunnen werden erstellt. Es sind die beim Plätzli, Ecke Klotener-/Opfikonerstrasse, Ecke Opfikonerstrasse/Weingasse, in der unteren Mühle" und über den kyburger Sodbrunnen.

1879

Erste gemeinsam erstellte Guss-Haus-Zuleitung für das Bahnhofquartier, mit der Quellfassung in der Gyrhalden.

1890

Bau des Brunnens in der Chlupfgasse.

1891

Die Bassersdorfer Stimmbürger beschliessen den Bau einer Hauswasserversorgung und Hydrantenanlagen.

1892

Das Wasserreservoirs in der Hueb (Schatz) mit entsprechendem Wasserleitungsnetz wird gebaut und damit zusätzlich 34 Hydranten aufgestellt.

Es ist das Gründungsjahr der Wasserversorgung Bassersdorf.

1893

Das erste Wasserversorgungsreglement der Gemeinde Bassersdorf wird in Kraft gesetzt.

1921

Bau des Wasserreservoir im Steinlig.

1922

Bau des Grundwasserpumpwerkes im Geeren.

Zweites Wasserversorgungsreglement tritt in Kraft.

1926

Ausbau des Wasserleitungsnetzes an der Dielikonerstrasse wird ausgebaut.

1932

Die Wasserrechte von 21 Personen in Baltenswil werden in das Grundbuch eingetragen.

1933

Neubau des zweiten Wasserreservoir im Steinlig.

1938

Die Gemeindeversammlung nimmt das neue Wasserversorgungsreglement an.

1944

Pläne zum Ausbau der Wasserversorgung Baltenswil und Zusammenschluss mit der Wasserversorgung Dielikon werden ausgearbeitet.

1954

Ausbau des des Leitungsnetzes der Wasserversorgung Baltenswil.

Die Wasserleitung von der Huebstrasse zum Quellwasserpumpwerk Hueb wird erstellt.

Beitritt der Wasserversorgung Bassersdorf zur einfachen Gesellschaft "Gruppenwasserrversorgung Lattenbuck".

1955

Erweiterung der Wasserversorgungs- und Hydrantenanlage in der Gyrhalden und im Hasenbühl.

Erste Pumpversuche im bestehenden Grundwasserpumpwerk Sennpünt (heute nicht mehr in Betrieb).

Zusammenschluss der Wasserversordung Bassersdorf und Baltenswil.

1957

Zur Einweihung der Bachüberdeckung schuf Sisinio Gianini, unserem Dorfbildhauser, den «Entenbrunnen», welcher mit der Bachsanierung (2012) entfernt wurde.

1958

Die Gemeinde Bassersdorf schliesst sich der "Gruppenwasserversorgung Lattenbuck" an.

1958/59

In den Wohnhäuser werden Wasseruhren installiert, um den Wasserbezug zu senken.

1968

Das Pumpwerk beim Schutzenhaus Bassersdorf wird erneuert.

1972

Das 3. Wasserreservoir im Steinlig wird neu gebaut.

1974

Alle Wasserreservoire, Pumpwerke und Transportleitungen werden an den Zweckverband "Gruppenwasserversorgung Lattenbuck" (GWL) verkauft.

1993

Der Zapfenclub organisiert das erste Brunnenfest zum 200. Jahrestag des ersten laufenden Brunnen in Bassersdorf (Löwenbrunnen vor der Schmitte).

2003

Abbruch der beiden alten Wasserreservoir im Steinlig Baujahr 1921 und 1933. Das 3. Wasserreservoir erhält eine zusätzliche Wasserlkammer.